Kinesiologie

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Nora Kircher

 

Familien-Kinesiologie

Buchauszug:

Nora Kircher

Familien - Kinesiologie
Heilen helfen mit dem Armmuskeltest
 

Das Prinzip der Kinesiologie
Mit der Kinesiologie, wie sie hier im Buch vorgestellt wird, kann man das Unterbewußtsein befragen. Das funktioniert nach einem einfachen Prinzip, das Sie sicher kennen. Die Muskeln reagieren auf positive Informationen mit Stärke und auf negative mit Schwäche. Gut beobachten kann man das bei Kindern, die ihre Freude oder den Kummer noch nicht so verbergen können wie Erwachsene. Sie hüpfen vor Freude - manchmal wie ein Hüpfball oder lassen vor Kummer den Kopf hängen. Bei großem Kummer können sogar die Beine wegsacken - die Muskeln versagen kurzfristig vollkommen. Deshalb bittet man Menschen, vor der Übermittlung einer schlechten Nachricht, sich zu setzen.
Dieses Phänomen kann man zum Austesten nutzen, ob etwas gut oder schlecht für den Körper ist. Zum Testen per Kinesiologie konfrontiert man die Person, die man testen möchte mit einer Information - also beispielsweise mit einem homöopathischen Mittel - und "befragt" die Armmuskeln, ob das Mittel Linderung verschafft. Ist es das richtige Mittel bleiben die Armmuskeln stark, ist es das falsche, geht der Arm runter, denn die Muskeln sind kurzfristig schwach.
Das Erkennen des Unterschieds, ob die Armmuskeln stark oder schwach sind, erfordert etwas Geschick und einige Übung.


Übungen zum Lernen
Nehmen Sie die oben beschriebene Sitzhaltung (im Buch) ein und stellen Sie verschiedene Fragen, die nur mit "ja" und "nein" beantwortet werden können.
Wenn zwischendurch falsche Antworten kommen oder Sie nicht erkennen, ob der Arm stark oder schwach war, üben Sie einfach weiter.
Nachfolgend ein paar Beispiele für Fragen, ich bin sicher, dass Ihnen weitere einfallen. Dabei fragen Sie in Gedanken. Nach jeder Frage drücken Sie den Arm sanft herunter, fühlen Sie dabei die Kraft der Muskeln. Nur einmal runterdrücken und nicht "federn". Wichtig ist dabei nicht das Drücken, sondern Ihr Fühlen der Kraft!
"Bist du männlich?" ▼(dieses Dreieck bedeutet einmal runterdrücken)
"Bist du weiblich?"  ▼
"Bist du ein Kind?"  ▼
"Hast du eine schwarze Hose an?" ▼
"Liebst du Blumen?" ▼
"Hast du eine Katze?" ▼
"Hast du Angst vor Mäusen?" ▼
"Isst du gerne Äpfel?" ▼
Kommt immer ein "nein" bitten Sie die Testperson beim Drücken dagegen zu halten. Wenn es immer noch nicht klappt, lesen Sie das entsprechende Kapitel und handeln danach.
Erst, wenn Sie sicher "ja" und "nein" erkennen, testen Sie Lebensmittel und Medikamente.
Sehr gut zum Üben sind Bachblüten geeignet. Wenn Sie ein Buch mit genaueren Beschreibungen der einzelnen Blüten haben und über die ausgewählten Essenzen nachlesen, werden Sie sicher staunen, denn die meisten werden auf die Testperson zutreffen. Das jedenfalls stelle ich auch immer wieder bei Seminaren fest. Vielleicht genügen Ihnen ja schon meine Kurzbeschreibungen. Ich stelle aber auch oft fest, dass die Bachblüten oder homöopathischen Mittel helfen, wenn die Beschreibungen überhaupt nicht zutreffen.
Ich habe noch nichts gefunden, das alle Menschen vertragen. Man sollte meinen, beim Testen mit NaCI oder Wasser kommt bei allen Menschen ein "ja". Leider ist das nicht der Fall. Spritzenampullen mit NaCI (Natrium Chlorid) enthalten steriles Wasser und 0,9% NaCl. Leider sind aber weitere Zusatzstoffe, wie Phenol durchaus gängig, ohne, dass sie deklariert sind. Ebenso muß nicht unbedingt Leitungswasser oder Mineralwasser verträglich sein. Vertrauen Sie also auf ein "nein", wenn Sie es nicht erwarten. Nicht jedem bekommt eben jedes Mineralwasser.
Hat die obige Fragenübung gut geklappt, können Sie Lebensmittel und, sofern vorhanden, Bachblüten austesten. Wenn bei allen ein "nein" als Antwort kommt, sollten Sie zwischendurch nach dem Geschlecht fragen:
"Bist du weiblich?" ▼
"Bist du männlich?" ▼
Bei diesen beiden Fragen sollte immer die richtige Antwort kommen. Ich stelle diese Frage auch zwischendurch um sicher zu gehen, dass jedes "nein" auch so gemeint ist. Schwächelt die Testperson und hat zuwenig getrunken, kann es passieren, dass immer ein "nein" kommt, auch, wenn es nicht stimmt. Allerdings beschränke ich mich, aus Zeitgründen, auf die Frage nach dem richtige Geschlecht, um zu fühlen, ob bei "ja" der Arm stark bleibt.
Sobald Sie eine kleine Denkpause einlegen oder etwas holen müssen, bitten Sie die Testperson den Arm auszuruhen, also auf den Schoß zu legen.
Getestet werden ist anstrengender als testen.
Je mehr man geübt hat, desto schneller und sanfter geht es. Ich drücke fast nicht mehr und es geht "blitzschnell". Innerhalb von zwei Minuten schaffe ich es, aus über dreitausend homöopathischen Mitteln das beste zu finden und die Dosierung auszutesten.
Es gibt Menschen, die sind einfacher zu testen als andere. Oftmals ist der Kraftunterschied der Muskeln nur minimal. Erst, wenn Sie das Testen sehr gut können und nur noch sehr sanft drücken, werden Sie auch bei diesen Personen "ja" und "nein" unterscheiden können.
 

Steinheilkunde
Zum Testen, fassen Sie mit der linken Hand auf die Edelsteine und mit der rechten Hand auf den Arm der Testperson. Nach jeder Frage, drücken Sie den Arm, zum Fühlen der Kraft, sanft runter.
Hier bei diesem Beispiel geht es um das Allgemeinbefinden:
"Tut dir hiervon einer gut?" ▼
Die Edelsteine gruppenweise testen und dafür die Hand nacheinander auf so viele Steine legen, wie unter die Hand passen.
Ist bei einer Gruppe der Muskel stark, müssen die Edelsteine dieser Gruppe einzeln getestet werden. Dafür berühren Sie jeden einzelnen Edelstein mit dem Zeigefinger der linken Hand, während die rechte Hand bei der Testperson die Muskelkraft prüft. Wenn Sie Glück haben ist einer dabei.

Jetzt wird es sehr individuell mit dem Abfragen. Deshalb hier ein paar Anregungen wie Ihnen der Stein helfen kann. Sicher haben Sie weitere Ideen.
"Sollst du ihn bei dir tragen?" ▼
"In der Hosentasche?" ▼
"Um den Hals?" ▼

"Sollst du ihn in Wasser einlegen und dieses Trinken? ▼
Bei "ja" fragen Sie wie lange der Stein im Wasser liegen soll und nach der Trinkmenge.

"Soll der Stein aufgelegt werden?" ▼
"Auf den Thymus?"  ▼
"Auf den Bauch?"  ▼
"Auf die schmerzende Stelle?" ▼
Fragen Sie viele Körperstellen ab, ebenso nach der Zeit:
"Soll der Stein nachts neben dir liegen?" ▼
"Soll der Stein unter dem Kopfkissen liegen?" ▼
"Hilft der Stein bei der Prüfung?" ▼
"In der Hand halten?" ▼
"In die Tasche stecken?" ▼
"Neben das Papier legen?" ▼

Mit einem kleinen Stein ist das möglich:
"Soll der Stein aufgeklebt werden?" ▼
"Tags?" ▼
"Nachts?" ▼

"Ist das der richtige Akupressurstein?" ▼

"Tut die Kette/ das Armband/ der Anhänger gut?" ▼
"Wann soll sie getragen werden: tags?" ▼
"Vormittags?" ▼
"Nachmittags?" ▼
"Nachts?" ▼

"Hilft die Bernsteinkette gegen Zahnungsprobleme?" ▼
"Wann soll sie getragen werden: tags?" ▼
"Vormittags?" ▼
"Nachmittags?" ▼
"Nachts?" ▼

Fragen Sie noch:
"Ab wann kommt Besserung: heute noch?" ▼
"Ab morgen?" ▼
"Innerhalb der nächsten Woche?" ▼
"Innerhalb von 14 Tagen?" ▼
"Reicht der Stein zum Gesundwerden aus?" ▼

Wenn Sie bei einem Kupferarmband oder dergleichen nach ihrer Wirksamkeit auf die Testperson, fragen möchten, stellen Sie die Fragen ähnlich.
Wenn Sie in der Kinesiologie geübt sind und mit Homöopathie Erfahrung haben, können Sie auch testen, ob ein Edelsteinwasser hochpotenziert hilfreich ist. Dafür legen Sie einen vorab ausgetesteten Stein in Wasser ein und potenzieren dieses nach einem Tag hoch. Die Fragestellung ist genau wie bei dem, vorher beschriebenen, Hochpotenzieren einzelner homöopathischer Mittel.


Zusammenfassung
Hier noch einmal die Zusammenfassung möglicher Fragen:

  • Welcher Stein hilft?

  • Sind alle nötig?

  • Art der Anwendung?

  • Dauer der Anwendung?

  • Zeitpunkt der Besserung?

  • Reicht es aus?
     


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